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(Gründungs-)Geschichte

Stand: 2009

Die (Gründungs)Geschichte des “Junggesellenverein Fischenich” zusammengetragen von einem Zeitzeugen.

 Geschrieben von Kai Maiwald

Es waren einmal…ein paar Jungs im kleinen Dörfchen Fischenich, die sich vorgenommen hatten zum ersten Mal in ihrem Leben zusammen einen richtigen Maibaum bei einem Mädchen (Angela) zu stellen.

Es hatten sich also ca. 5 Jungs (Uwe, Gatze, Hecker, Kuhl und Ich) gefunden, die sich dieser Aufgabe vorerst gewachsen fühlten.

Zu diesem Zeitpunkt wusste aber noch keiner von uns, dass wir in der besagten Mainacht noch mit einigen Schwierigkeiten und einer Vereinsgründung beschäftigt sein würden.

Der Baum war über LEGALE Connections über Uwe am Vormittag organisiert worden und genug zum Schmücken war auch da. Also fingen wir an uns einen lustigen Abend mit ein paar leckeren Pizzen,  Fanta und Cola zu machen. Wer sich jetzt fragt: „Diese Jungs ohne Alkohol?” Der Grund dafür war, dass wir ja noch nicht die Altersgrenze des leckeren kühlen blonden Gerstensaftes erreicht hatten  (+/- 15).

Da dieser Abend schon eine gewisse Zeit zurückliegt (2007) kann ich den genauen „harmlosen“ Ablauf nicht genau rekonstruieren, aber es war auf jeden Fall nicht langweilig.

Circa gegen 1.30 Uhr starteten wir den wohlgemerkt „ersten Versuch“ den Baum loszuwerden. Den Vorgang des vorangegangenen Schmückens, Transport durch das Gartentor bis zum Feldweg,… kann NUR von Mitgliedern im Archiv eingesehen werden. Am Feldweg angekommen folgte ein mit gemeinsamer Kraft vollübter Transport bis ins nächste Dorf zum besagten weiblichen Objekt der Begierde.

In völliger Ruhe am Ziel angekommen wurde der anfängliche Spaß „Wenn die gucken, dann gehen wir wieder!“ zu einer ernsten Situation. Es wurde noch viel amüsanter als wir bei der Umkehr durch die Straße von Nachbarn als Einbrecher angesehen wurden, welche lauthals verkündeten jetzt die Polizei zu rufen.  Aufgrund dieser etwas verschärfteren Situation sind wir erst mal den ganzen Weg bis zu mir nach Hause zurück gelaufen um den nächsten Versuch in nicht all zu langer Zeit zu wiederholen.

Was ein Junggesellenverein war, wussten wir teilweise schon, und dass es so etwas in Fischenich scheinbar noch nicht gab auch. Also beschlossen wir den nächsten Versuch im Namen des „JGV Fischenich“ gegründet am 1.Mai 2007 irgendwann in der Nacht“ zu unternehmen. Wir saßen noch etwas länger auf der Terrasse und überlegten, wie wir das jetzt gleich machen wollten, als wir auf der Straße einen Trecker fahren hörten.

Er stoppte nicht weit entfernt von unserer Unterkunft und – neugierig wie man bei so einem Geräuschpegel mitten in der Nacht halt ist – stellten wir fest, dass eine Nachbarin ein paar Häuser weiter auch das Glück einen Maibaum zu bekommen hatte.

Nur das diese Jungs alle etwas geschickter waren und es einfacher hatten, da sie mit deutlich mehr Personen und einem fahrbaren Untersatz unterwegs waren. Wie sich nach kurzer Zeit herausstellte, handelte es sich hierbei um den JGV Wesseling-Urfeld. Nach ein wenig Drängen ließen sie sich schließlich dazu überreden der „Jugend“ Beihilfe zu leisten. Mit Anweisung durch meine voranfahrende Mutter war der Weg schnell gefunden und auch der Baum stand innerhalb von 5 Minuten wie eine 1!

Dieser Transport war natürlich nicht ohne einen Ausgleich beim Kassierer des Vereins zu tätigen doch der Baum stand immerhin ohne weitere Probleme und Polizei an dem Haus, wo er sollte und der Verein war seit diesem Tag, wenn auch nicht offiziell, gegründet.

 

Ein Ziel hatten wir auch schon seit der 1. Mainacht 2007. „Nächstes Jahr fahren wir auch mit nem Trecker!!“. Leider hat dieses Vorhaben auch im Jahre 2008 nicht ganz geklappt! Wenn auch die Mittel sich immer mehr zum Guten wenden sind wir alle guter Hoffnung, da ja bekanntlich alle guten Dinge drei sind, es in diesem Jahr zu schaffen einen Trecker mit Anhänger zu organisieren um genug Bäume, Personen und Getränke zu transportieren.

 

Seit je her, auch wenn es bis jetzt erst zum 2. Mal vollzogen, ist der JGV inoffiziell in der Mainacht in Fischenich und Umgebung aktiv und unterstützt jegliche Dorfaktivitäten, wenn auch nicht zuletzt durch die Vernichtung des allseits beliebten kühlen Blonden Gerstensafts.
Fortsetzung Folgt…Bestimmt!