Jul 22

Partyalarm auf der Landau

Drei Tage lang Party, drei Tage lang Stimmung und drei Tage lang Gaudi! Wir haben es vollbracht und das 10-jährige Jubiläum mit Bravour gemeistert. Es ist schier unglaublich, was uns dieses Fest an Kraft gekostet hat, da unsere Gäste immer weiter feiern wollten. Aber das Wichtigste ist: Wir haben Fischenich würdig repräsentiert!

Die Tore öffneten vor knapp zwei Wochen freitags um 19:00 Uhr und DJ Snics läutete das Wochenende ein. Durch das hervorragende Wetter tummelten sich viele Gäste im Außenbereich herum. Das sorgte jedoch für keinen Stimmungsabbruch im Festzelt selbst. Im Verlauf des Abends fand sich zudem eine frisch verheiratete und zu unserem Junggesellenfest entführte Braut ein, die nicht nur das Tanzbein schwung, sondern ebenfalls ihren Brautstrauß in die Menge warf.IMG_0001

Am darauffolgenden Samstag durften wir den Hofstaat 2017 auf der Bühne begrüßen, der sich sichtlich begeistert über das ordentlich gefüllte Festzelt und den großen Wohlgefallen der Gäste erfreute. Viele Gäste und auch die eigenen Mitglieder staunten nicht schlecht, als unser Fähnrich mit einer handgestickten Standarte ins Zelt einmarschierte (demnächst dazu mehr). Als Warm Up gaben sich die Rockemarieche auf der Bühne die Ehre. Durch die heißen Temperaturen musste jedoch gar kein Anheizen der Menge vorgenommen werden und so sangen und rockten die Gäste zu den Rock’n Roll Hits so sehr, dass man sie gar nicht mehr gehen lassen wollte. Nach einigen Zugaben mussten sie dann doch widerwillig die Bühne verlassen, da weitere Auftritte für sie folgten und die Micky Brühl Band bereits in den Startlöchern stand. Diese fügte sich nahtlos ins Programm ein und trieb die Gäste mit seinen Hits weiter an. Der Hofstaat durfte währenddessen ebenfalls sein musikalisches und tänzerisches Können auf und vor der Bühne zeigen, als Micky Brühl diesen nach vorne bat, um zusammen mit ihm ein paar Lieder zu performen. Auch ihn ließen die Gäste, ohne gleich mehrere Zugaben zu spielen, nicht von der Bühne geben. Bis in die Nacht hinein wurde ordentlich gefeiert, ehe es am nächsten Morgen bereits trotz wenig Schlaf wieder früh losging.

Manch einem konnte man die Müdigkeit aus dem Gesicht ablesen, aber nach einer großen Menge Koffein kam ein jeder wieder in Fahrt. Dies war auch bitter nötig, denn ab 10.30 Uhr standen bereits die ersten Vertreter der auswärtigen Junggesellenvereine auf der Matte, um sich in aussichtsreiche Position für den Meterbierpokal zu bringen. Während das Blasorchester der KG Blau-Weiß Fischenich das Frühschoppen der anderen Vereine musikalisch untermalte, trudelten weitere Vereine ein, die für weitere Stimmung im Festzelt sorgten. Im anschließenden Festzug durften anlässlich des 10-jährigen Bestehens neben dem diesjährigen Königspaar samt Gefolge die Maikönigspaare der bisher noch sehr jungen Vereinshistorie mitgehen. Bei erneut hochsommerlichen Temperaturen zog ein gut besuchter Festzug durch die Fischenicher Straßen. Im Festzelt wieder angekommen folgte nach der Blumenübergabe das Schwenken auf dem Fässchen um das Fässchen, das der Fähnrich des Junggesellenvereins aus Urfeld für sich entschied. Ein musikalisches Schmankerl lieferte uns danach die Band Miljö, die uns bereits zum zweiten Mal auf unserem Fest beglückte. Wer meint, dass eine Band, die bereits einmal bei uns war, keine Stimmung machen kann, wurde eines Besseren belehrt. Ihre unterhaltsame kölsche Musik traf genau den Nerv des mitsingenden und mitschunkelnden Publikums.

Bilder des Wochenendes sind in unserer Galerie zu finden.

Jul 03

Kölsch, kölscher, Brenig!

Noch einmal vor unserem eigenen Junggesellenfest durften wir auswärts zeigen, was in uns steckt. Trotz länger anhaltendem Regen ließen wir es uns samstags nicht nehmen, der Einladung der neu gegründeten Stadtgarde Fidele Hürther e.V. zu folgen. Beim dortigen Sommerfest traf sich der Hofstaat, um sich gemeinsam bei deftigem Grillgut und kühlem Kölsch auf den kölschen Abend in Brenig einzustimmen. In Brenig angekommen schunkelten wir mit Miljö und den Klüngellöpp zu ihren bekannten Hits. Bis tief in die Nacht feierten wir mit unseren Vereinsmitgliedern und Freunden.

Leicht verkatert, aber dennoch motiviert, startete der anschließende Sonntag. Nach dem Empfang der Brudervereine und den ersten “Konterbieren” wurde man langsam warm, um den Festzug zu meistern. Bei glücklicherweise trockenem Wetter zogen wir durch die Straßen von Brenig. Dass wir marschieren und gut aussehen können, wurde uns wenige Stunden später gezeigt, als der Preis für die 1. Festzugsordnung in unser Eigen überging. Der harte Kern erfreute sich nach der Preisverleihung noch an Livemusik der Cöllner sowie des Solokünstlers Mo Torres. Eine weitere erfreuliche Nachricht ist, dass “Einhorn-Elsa” wieder zum Verein zurückgekehrt ist. Vielen Dank an den JGV Gielsdorf, dass ihr den Aufruf unserer Mädels erhört habt.

In dieser Woche steht alles unter dem Motto: Schweiß und Arbeit. Denn am nächsten Wochenende sind wir an der Reihe, um Fischenich und dem Vorgebirge ein Fest der Superlative zu bieten. Merkt euch also die Termine vom 7.7. bis 9.7. im Kalender vor. Mit ein wenig Glück könnt ihr auch noch Karten und das dazu passende Kölsch über unser Maiquiz gewinnen. Also, worauf wartet ihr? Los geht’s und bis Freitag!

Reminder 4-Tage

Jun 26

D´r Zoch kütt

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Es ist Sommer und Kamelle sowie Strüssjer fliegen durch die Metternicher Straßen, zu Preußens Gloria aus einer Musikbox marschieren Junggesellenvereine aus der Umgebung und die Gesichter der am Zugrand stehenden Menschen reichen von verblüfft bis hochgradig erfreut. Wenn ihr euch jetzt fragt, ob wir uns in der Jahreszeit vertan haben, so können wir beruhigen: Nein, wir sind manchmal naturbekloppt und feiern gerne “Jeck im Sunnesching”.

In Metternich galt es den Stimmungspokal aus den Vorjahren zu verteidigen, was in diesem Jahr einer schwierigen Aufgabe gleichkam, da sich ein Duell bis zum Schluss zwischen Heimerzheim und Fischenich entwickelte. Mit einer dieses Mal etwas kleineren Gruppe begann der Empfang der Brudervereine im Zelt. Als der Maikönig das Zelt betrat, überraschte der Hofstaat ihn mit einem Königsumhang sowie einer Krone, die er während des gesamten Tages zu tragen hatte. Ebenfalls wurde Wurfmaterial und Strüssjer zur allgemeinen Erheiterung besorgt und während des Festzuges an die Zuschauer geworfen, was für das ein oder andere verdutzte Gesicht sorgte, aber hervorragend bei den Menschen ankam. Dass leider die Musikkapelle absagte, tat der Stimmung ebenfalls keinen Abbruch, da der JGV Fischenich gerüstet war. So zogen wir mit einer tragbaren Box zu sämtlichen Märschen durch das Dorf und versorgten alle Teilnehmer mit dem nötigen Takt.

Zu den weiteren Höhepunkten des Tages zählten eine Choreographie unseres Mitglieds Lars Adolfs, der es sich auf der Bühne nicht nehmen ließ, Wolfang Petrys Song “Bronze, Silber und Gold” zu performen, eine kleine Abkühlung im Metternicher Bach und das Schwenken unserer Fähnriche für das Maipaar wie auch das daran angeschlossene Showschwenken, in dem unser Fähnrich Philip Kuhl sein Können noch einmal mit Bravour unter Beweis stellen konnte.

Gezittert wurde dennnoch bis zum Schluss. Nachdem wir für unsere alternative Festzugsgestaltung die 1. Festzugsordnung erhalten und schließlich noch eine 2. Meistbeteiligung ergattert hatten, wurde der Stimmungspokal noch einmal im gegenseitigen Überbieten der Gesänge auf dem letzten Meter für uns entschieden, den wir im Anschluss noch einmal gebührend – vielleicht etwas erschöpft – bei Michaela feierten.

Jun 06

Zu Tränen gerührt

Es ist ein schier unglaubliches Gefühl, das wir am vergangenen Pfingstsonntag erleben durften. Beim bekanntesten Fest des Vorgebirges durften wir zu Gast beim Junggesellenverein aus Kardorf sein. Da unser ehemaliger Präsident Dennis Fumpfei von dort stammt, war es für ihn ebenfalls ein besonderer Tag,  Denn nach seinem langjährigen Engagement in unserem Verein fand dort seine offizielle Verabschiedung aus den aktiven Mitgliedern statt, die mehr als würdig gefeiert wurde.

Wir staunten nicht schlecht, als wir am Samstag gemeinsam das Zelt betraten und bereits fast 40 feierwütige Menschen waren. Bei Cat Ballou schunkelten und rockten wir bis in die tiefen Abendstunden und ließen das dortige Maipaar hochleben.

Der folgende Sonntag hatte es nun in sich. Wer dachte, dass wir den Samstag nicht mehr toppen konnte, wurde eines besseren belehrt. Nicht nur, dass wir uns zahlenmäßig noch einmal steigern konnte und wir dadurch den Pokal für die zweite Meistbeteiligung sichern konnten, sondern vor allem wurden anlässlich der Verabschiedung frühere Mitglieder und Freunde reaktiviert. Ein schöner Nebeneffekt war, dass wir alle fünf Gründungsmitlgieder des JGV Fischenich auf einem Fest vereinen konnten.IMG_7980

Als es schließlich zur Pokalvergabe kam, ergatterten wir mit 143 Metern den Meterbierpokal. Als Höhepunkt des Tages wurde Dennis Fumpfei mit dem Präsidentenpokal geehrt, das seinem letzten Fest als aktiver Junggeselle einen würdevollen Abschied beschert hat. Mit einem weinenden Auge einerseits blickte der ein oder andere Junggeselle auf Dennis Zeit im Verein zurück, und andererseits bleibt Dennis uns als inaktives Mitglied weiterhin erhalten, was den Abschiedsschmerz ein wenig lindern konnte.


Auch wenn ein Wort nicht das widerspiegeln kann, was du bisher schon in diesen Verein an Energie und Herzblut gesteckt hast, so kommt dieses jedoch ehrlich und von Herzen. Dafür sagen wir dir ein ganz großes DANKE!

Weitere Bilder dieses bewegten Wochenendes findet ihr hier.

Mai 30

Weil wir die Geilsten sind …

… so tönte es durch unsere Kehlen. Auch wenn das für den einen oder anderen etwas überheblich klingen mag, so steckt doch viel harte Arbeit vom Vorstand sowie der dahinter agierenden aktiven und inaktiven Mitglieder hinter einer so gewagten Aussage. Nimmt man sich eine derartige Aussage für sich heraus, muss doch einiges gut laufen für einen Verein. Spätestens jetzt dürften das gesamte Vorgebirge und Umland gewarnt sein, dass der JGV Fischenich nicht nur eine Eintagsfliege ist, sondern dass dieser sich kontinuierlich weiterentwickelt hat und zu einer festen Größe geworden ist.

Den Lohn dafür bekamen wir durch unseren Bruderverein Freundschaftsbund Urfeld, dessen Fest wir am vergangenen Wochenende besuchten: Den vierten Präsidentenpokal sowie die zweite Meistbeteiligung. Sollten sich einige nun fragen, warum wir einen derart großen Hype um Präsidentenpokale machen, so sei gesagt, dass dies als eine der höchst möglichen Auszeichnungen für die Person, die stellvertretend der Repräsentant des Vereins – in unserem Falle ist dies der Präsident – entgegennimmt. Es ist die größte Wertschätzung, die einem zuteil werden kann und nicht gänzlich erklärt werden kann. Hilfsbereitschaft, Präsenz, Ausdauer, Spaß sind nur einige der Attribute, die das große Ganze ausmachen.IMG_7814[1]

Außerdem möchten wir uns für die Gastfreundschaft beim JGV Urfeld, der unwissentlich maßgeblichen Anteil zu unserer Gründung im Jahr 2007 beigetragen hat, herzlich bedanken. (Nähere Infos unter Gründungsgeschichte) Wir hatten an beiden Tagen sehr viel Freude. Nächste Woche geht es in die Hochburg Kardorf, bei der wir uns auf ebenfalls viele bekannte Gesichter wieder freuen und weiter versuchen werden, uns von unserer besten Seite zu zeigen, damit wir weiterhin zeigen können, welch geile Truppe wir sind.

Weitere Bilder findet ihr hier

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