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Jun 26

D´r Zoch kütt

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Es ist Sommer und Kamelle sowie Strüssjer fliegen durch die Metternicher Straßen, zu Preußens Gloria aus einer Musikbox marschieren Junggesellenvereine aus der Umgebung und die Gesichter der am Zugrand stehenden Menschen reichen von verblüfft bis hochgradig erfreut. Wenn ihr euch jetzt fragt, ob wir uns in der Jahreszeit vertan haben, so können wir beruhigen: Nein, wir sind manchmal naturbekloppt und feiern gerne “Jeck im Sunnesching”.

In Metternich galt es den Stimmungspokal aus den Vorjahren zu verteidigen, was in diesem Jahr einer schwierigen Aufgabe gleichkam, da sich ein Duell bis zum Schluss zwischen Heimerzheim und Fischenich entwickelte. Mit einer dieses Mal etwas kleineren Gruppe begann der Empfang der Brudervereine im Zelt. Als der Maikönig das Zelt betrat, überraschte der Hofstaat ihn mit einem Königsumhang sowie einer Krone, die er während des gesamten Tages zu tragen hatte. Ebenfalls wurde Wurfmaterial und Strüssjer zur allgemeinen Erheiterung besorgt und während des Festzuges an die Zuschauer geworfen, was für das ein oder andere verdutzte Gesicht sorgte, aber hervorragend bei den Menschen ankam. Dass leider die Musikkapelle absagte, tat der Stimmung ebenfalls keinen Abbruch, da der JGV Fischenich gerüstet war. So zogen wir mit einer tragbaren Box zu sämtlichen Märschen durch das Dorf und versorgten alle Teilnehmer mit dem nötigen Takt.

Zu den weiteren Höhepunkten des Tages zählten eine Choreographie unseres Mitglieds Lars Adolfs, der es sich auf der Bühne nicht nehmen ließ, Wolfang Petrys Song “Bronze, Silber und Gold” zu performen, eine kleine Abkühlung im Metternicher Bach und das Schwenken unserer Fähnriche für das Maipaar wie auch das daran angeschlossene Showschwenken, in dem unser Fähnrich Philip Kuhl sein Können noch einmal mit Bravour unter Beweis stellen konnte.

Gezittert wurde dennnoch bis zum Schluss. Nachdem wir für unsere alternative Festzugsgestaltung die 1. Festzugsordnung erhalten und schließlich noch eine 2. Meistbeteiligung ergattert hatten, wurde der Stimmungspokal noch einmal im gegenseitigen Überbieten der Gesänge auf dem letzten Meter für uns entschieden, den wir im Anschluss noch einmal gebührend – vielleicht etwas erschöpft – bei Michaela feierten.

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